Zuikaku

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    japanischer Flugzeugträger, 27.11.39 Stapellauf, 25.9.41 in Dienst gestellt, 25 675 t, 34 Knoten, 250 m lang, 26 m breit, 1660 Mann Besatzung; Bewaffnung: 16x12,7 cm, zahlreiche kleinere Fla-Rohre, 84 Flugzeuge.

    Die Zuikaku gehörte zum japanischen Trägerverband, der am 7.12.41 seine Maschinen zum Überfall auf die amerikanische Pazifikflotte in Pearl Harbor aufsteigen ließ und damit den Krieg in Fernost auslöste. In der Trägerluftschlacht in der Korallensee (Mai 42) blieb die Zuikaku zwar unbeschädigt, verlor aber nahezu alle ihre Maschinen mit ihren Besatzungen, sodass sie für das Unternehmen gegen Midway im folgenden Monat nicht eingesetzt wurde. Es folgten mit der Trägergruppe Vizeadmiral Nagumos die Schlachten östlich der Salomonen (August 42) und bei den Santa-Cruz-Inseln (Ende Oktober 42). Auch an der letzten japanischen Luftoffensive im April 43 gegen amerikanische Schiffe vor Tulagi und Guadalcanal nahmen die Maschinen der Zuikaku teil und erzielten auch einige Erfolge. Aussichtslos dagegen war ihr Kampf im folgenden Jahr in der Philippinensee (Juni 44), wo sie, früh durch Radar geortet, reihenweise von amerikanischen Jägern und Schiffsflak vom Himmel geholt wurden ("Truthahnschießen"); die Zuikaku selbst erlitt leichte Beschädigungen durch Bombentreffer. Das Ende kam im Leytegolf: Am 25.10.44 griffen Trägerflugzeuge der Essex und der Lexington den von Vizeadmiral Ozawa befehligten Verband mit der Zuikaku an und erzielten mehrere Torpedotreffer, die so schwere Schäden verursachten, dass der Träger nach Evakuierung der meisten Besatzungsmitglieder 7 Stunden später sank.