Wolfgang Lüth

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    1933 zur Marine, 1936 zur U-Boot-Waffe. Im Dezember 39 erhielt Lüth das Kommando über U 9, im Juni 40 über U 138, im Oktober 40 über U 43, im Mai 42 über U 181, das er erst im Oktober 43 nach der längsten Feindfahrt eines deutschen U-Boots (205 Tage seit März 43) abgab. Insgesamt versenkte Lüth mit seinen Booten 1 U-Boot und 43 Handelsschiffe mit 225 713 BRT. Er übernahm am 1.1.44 als Korvettenkapitän die 22. U-Flottille und wurde im Juli 44 zur Marineschule Mürwik versetzt, deren Kommandeur er von September 44 an war. Lüth wurde kurz nach Kriegsende bei einem nächtlichen Kontrollgang von einem deutschen Wachposten erschossen.

    Ritterkreuz (24.10.40) mit Eichenlaub (13.11.42), Schwertern (15.4.43) und Brillanten (9.8.43).