Windkanone

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    auf dem Artillerieschießplatz Hillersleben 1944 erprobte deutsche Waffe zur Bekämpfung von Tieffliegern. Die Windkanone bestand aus einem 12 m langen Rohr von 70 cm Durchmesser, in dem eine Mischung aus Sauerstoff und Wasserstoff gezündet wurde. Der Druck entwich durch eine nur 13 mm weite Düse und ließ Bretter von 25 mm Stärke noch in 200 m Entfernung zersplittern. Dennoch erreichte man nicht die für fliegende Ziele ausreichende Stärke und Reichweite, sodass die Versuche eingestellt wurden.