Walter Nowotny

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Nowotny trat im August 39 in die Luftwaffe ein und wurde in der Jagdfliegerschule Schwechat bei Wien ausgebildet. Im Februar 41 zum JG 54 versetzt, erzielte er am 19.7.41 seinen ersten Luftsieg und noch zwei weitere, musste jedoch nach Treffern bei der Insel Ösel notwassern. Es folgte eine steile Karriere, begleitet von schließlich 258 Abschüssen, davon zweimal an einem einzigen Tag 10. Am 25.10.42 wurde Nowotny Staffelkapitän, wenig später Gruppenkommandeur und Mitte November 43 Geschwaderkommodore. Die Reihe seiner Luftsiege wurde abgebrochen, als er wegen seines pädagogischen Talents nach Frankreich kommandiert wurde als Kommodore des Ausbildungsgeschwaders 101. Im Juli 44 begann Nowotny mit der Aufstellung eines nach ihm benannten Kommandos für die taktische Erprobung des Düsenjägers Me 262 Schwalbe. Dabei gelangen ihm noch einmal 3 Luftsiege, ehe er wegen Triebwerkschadens Opfer amerikanischer Mustang wurde.

    Ritterkreuz (14.9.42) mit Eichenlaub (3.9.43), Schwertern (22.9.43) und Brillanten (19.10.43).