Walter Heitz

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Eintritt ins Heer 7.3.98, in der Reichswehr 1.2.32 Oberst, 1.2.33 Generalmajor und 1.10.34 Generalleutnant, in der Wehrmacht 1.4.37 General der Artillerie. Heitz, der seit 1.8.36 Präsident des Reichskriegsgerichts war, wurde im Polenfeldzug am 12.9.39 Befehlshaber in Danzig, übernahm als Kommandierender General am 25.10.39 das VIII. AK und nahm bei der 4. Armee am Frankreichfeldzug teil. Von Juli 40 bis April 41 an der Kanalküste stationiert, kam Heitz zur 9. Armee in Russland, wo er seit April 42 bei der 6. Armee im Südabschnitt eingesetzt war und in den Kessel von Stalingrad geriet. Dort wurde er am 31.1.43 gefangen genommen.

    Ritterkreuz (4.9.40) mit Eichenlaub (21.12.42).