Vittorio Veneto

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    italienisches Schlachtschiff, 25.7.35 Stapellauf, 28.4.40 in Dienst gestellt, 41 300 t, 31 Knoten, 236 m lang, 32,9 m breit, bis 1872 Mann Besatzung; Bewaffnung: 9x38,1 cm, 12x15,2 cm, 12x9 cm und kleinere Fla-Waffen. Nach erfolglosen Einsätzen gegen britische Malta-Konvois nahm die Vittorio Veneto, Flaggschiff der italienischen Marine (seit 9.11.40 Admiral Iachino), Ende November 40 an der Seeschlacht bei Kap Teulada (Sardinien) teil und verlegte nach Angriffen britischer Bomber auf Neapel am 8.1.41 nach La Spezia (Ligurien). Bei Kap Matapan erzielten britische Trägerflugzeuge der Formidable am 28.3.41 Lufttorpedotreffer auf der Vittorio Veneto (Kapitän zur See Sparzani), die sich aber in Sicherheit bringen konnte. Danach zur Sicherung eigener Transporte nach Nordafrika und zur Bekämpfung britischer Malta-Konvois eingesetzt, wurde die Vittorio Veneto am 14.12.41 vom britischen U-Boot Urge durch Torpedotreffer schwer beschädigt und konnte erst wieder im Juni 42 eingesetzt werden. Nach Bekanntgabe des italienischen Sonderwaffenstillstands am 8.9.43 lief sie mit allen noch intakten Einheiten der italienischen Flotte aus La Spezia Richtung Malta aus und wurde von der Royal Navy in Alexandria interniert. Februar 46 an Italien zurückgegeben, 1948 abgewrackt.