Verwundetenabzeichen

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    nach Vorbild des 1. Weltkriegs geschaffenes Erinnerungsabzeichen, erstmals am 22.5.39 für die deutschen Verwundeten im Spanischen Bürgerkrieg. Das eigentliche Verwundetenabzeichen (1939) wurde mit Kriegsbeginn am 1.9.39 gestiftet in drei Stufen: Schwarz für ein- und zweimalige, Silber für drei- und viermalige und Gold für noch häufigere Verwundung "durch feindliche Waffeneinwirkung". Es zeigte wie im 1. Weltkrieg einen Stahlhelm auf gekreuzten Schwertern im ovalen Lorbeerkranz, nur dass jetzt ein Hakenkreuz auf dem Helm zu sehen war. Die Verleihungsrichtlinien wurden immer wieder geändert, sodass auch die Schwere einer Verwundung bei der Vergabe der jeweiligen Verwundetenabzeichen-Stufe eine Rolle spielte und das Verwundetenabzeichen auch für Unfälle, Bombenschäden usw. zuerkannt werden konnte.

    Ein eigenes Verwundentenabzeichen wurde für die Verletzten nach dem Attentat vom 20.7.44 (Militärischer Widerstand) geschaffen. Es trug zusätzlich Datum und Signatur Hitlers, der selbst ein solches Verwundetenabzeichen annahm, aber nie trug.