Theodore Stark Wilkinson

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    1909 Absolvent der Marineakademie im heimatlichen Annapolis als Jahrgangsbester, Auszeichnung 1914 bei den Operationen gegen Mexiko (Landung bei Vera Cruz), im 1. Weltkrieg vornehmlich Stabsaufgaben, 1933/34 in Genf bei den Abrüstungsverhandlungen. Kurz vor Eintritt der USA in den Krieg erhielt Wilkinson das Kommando über das Schlachtschiff Mississippi, wurde Konteradmiral und übernahm im August 42 den Befehl über eine Schlachtschiffdivision im Pazifik. Im Januar 43 zum stellvertretenden Oberbefehlshaber im Südpazifik aufgestiegen, führte er seit Juli 43 die 3. amphibischen Streitkräfte, leitete mit ihnen die großen Landungen auf Bougainville (November 43), Palau (September 44), Leyte (Oktober 44) und Luzon (Januar 45). Zwar kamen die Planungen zur Invasion Japans, an denen er mitgearbeitet hatte, nicht mehr zur Ausführung, doch gehörte Wilkinson zu den Besatzungstruppen nach der Kapitulation. Wilkinson kam kurz nach der Heimkehr bei einem Autounfall ums Leben.