Skymaster

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    amerikanisches Transportflugzeug Douglas C-54, Erstflug 26.3.42. Ziviles Ausgangsmuster für die Skymaster war das viermotorige Langstreckenverkehrsflugzeug DC-4, mit dessen Entwurf Douglas bereits Mitte der 1930er Jahre begonnen hatte. Nach dem Kriegseintritt der USA wurden alle in der Produktion befindlichen Verkehrsflugzeuge einschließlich der ersten 24 DC-4 von der Armee beschlagnahmt und in das neu geschaffene Air Transport Command eingegliedert. Für militärische Zwecke wurden von der Heeresluftwaffe insgesamt 952 Maschinen geordert, eine davon mit Spitznamen "Sacred Cow" (Heilige Kuh) diente US-Präsident Roosevelt als persönliche Sondermaschine. Weitere 221 Skymaster gingen unter der Typenbezeichnung R5D an die US-Navy. Im Sommer 48 wurden aus allen Teilen der Welt 225 Skymaster-Transporter zum Berliner Luftbrückeneinsatz beordert. Andere wurden nach Kriegsende für den zivilen Transatlantikdienst von den Fluglinien übernommen. Die Skymaster konnte bis zu 50 Soldaten oder 14,5 t Fracht befördern und erreichte mit 4x1450 PS eine Reisegeschwindigkeit von 385 km/h sowie 6276 km maximale Reichweite.