Sherman (US-Panzer)

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    (General Sherman), nach dem Bürgerkriegsgeneral William Tecumseh Sherman (1820-91) benannter amerikanischer Panzer (Tank, Medium M 4), Prototyp September 41, Serienbau seit Juli 42. Der Sherman wurde in 7 Hauptversionen und zahlreichen Abarten gebaut, sein Fahrgestell diente als Basis für eine ganze Reihe von Sondermodellen als Panzerjäger, Sturmpanzer, Brücken- und Artilleriepanzer. Abmessungen des A1: 6,16 m lang, 2,67 m breit, 2,79 m hoch. Die Leistungen der Ausführungen wuchsen: 28,8 bis 33,6 t, 343 bis 450 PS, 39 bis 45 km/h, 161 bis 230 km Fahrbereich, 7,5 bis 10,5-cm-Kanone; die Besatzung blieb 5 Mann stark. Als der Sherman im Oktober 42 an der Alameinfront in Nordafrika erschien, war er allen Gegnern in Bewaffnung und Panzerung überlegen. Da jedoch Weiterentwicklungen kaum in Serie gingen, hatte er diese Vorteile schon im Juni 44 bei der Invasion gegenüber dem deutschen Tiger und Panther verloren und erreichte auch nicht den Standard des sowjetischen T-34/85. Der Sherman, er bei allen alliierten Panzertruppen kämpfte und in größeren Mengen auch an die UdSSR geliefert wurde, hieß bei den Australiern Sentinel und bei den Kanadiern Ram. Die gesamte Panzerfertigung der USA belief sich 1939 bis 45 auf 88 000 Stück, davon waren allein 49 234 Shermanpanzer.