Seafire

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    britischer trägergestützter Jagdeinsitzer der Firma Vickers Supermarine; nach ersten Start-und Landeversuchen an Bord des Trägers Illustrious entwickelte Marinevariante der Spitfire, die in verschiedenen Baureihen auch als Bildaufklärer und Jagdbomber herauskam. 1942 wurden 560 Serienmuster Mk V mit Katapult- und Fangvorrichtungen unter dem Namen Seafire für die Fleet Air Arm (FAA) umgebaut und über dem Mittelmeer eingesetzt, so u.a. zur Abschirmung der Operation "Torch" (8.11.42) in Nordafrika. Die wichtigste Baureihe Mk III war seit 1943 mit Faltflügeln ausgerüstet, was ihre Handhabung und Unterbringung an Bord wesentlich erleichterte; Einsatz v.a. im Pazifik; bis Kriegsende rund 1200 Seafire gebaut. Daten der Mk III: 1x1470 PS, maximal 563 km/h in 3800 m Höhe, normale Reichweite 744 km, 2x20-mm-Kanonen und 4x7,7-mm MG, 1x227-kg- oder 2x113-kg-Bomben Außenlast als Jabo.