Schleswig-Holstein

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Linienschiff "Schleswig-Holstein" beim Kampf um die polnischen Befestigungsanlagen auf der Westernplatte bei Danzig. Mit der Beschießung der Westernplatte am 1.9.39 um 4.45 Uhr wird der Polenfeldzug und damit der 2. Weltkrieg eröffnet.

    deutsches Linienschiff, 7.12.06 Stapellauf, 6.7.08 in Dienst gestellt, 14 218 t, Länge 127,6 m, Breite 22,2 m, rund 750 Mann Besatzung, 18 Knoten; Bewaffnung 1939: 4x28 cm, 10x15 cm, 4x8,8-cm-Flak, zahlreiche kleinere Rohre. Die Schleswig-Holstein, eines der langlebigsten deutschen Kriegsschiffe, eröffnete mit der Beschießung der Westerplatte bei Danzig am 1.9.39 um 4.45 Uhr den Polenfeldzug und damit den 2. Weltkrieg. Sie nahm danach am Unternehmen "Weserübung" gegen Norwegen teil, fuhr bis 1941 Sicherung in der Ostsee und diente dann als Wohnschiff in Gotenhafen (Gdingen). Dort nach Bombentreffern am 18.12.44 ausgebrannt, wurde die Schleswig-Holstein am 21.3.45 durch Sprengung zerstört.