Prinz Eugen

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Die "Prinz Eugen" im Gefecht gegen das britische Kampfgeschwader erzielt die ersten Treffer auf der "Hood"

    deutscher Schwerer Kreuzer, ursprünglich geplanter Name Tegetthoff (österreichisch-ungarischer Admiral), 22.8.38 Stapellauf, 1.8.40 in Dienst gestellt; 18 400 t, 207,7 m lang, 21,9 m breit, 32 Knoten, bis 1599 Mann Besatzung; Bewaffnung: 8x20,3 cm, 12x10,5 cm, zahlreiche kleinere Rohre Flak, 12 Torpedorohre, 3 Bordflugzeuge Arado Ar 196. Die Prinz Eugen lief nach Ausbildungsfahrten zum Handelskrieg aus und war vom 18.5.41 an mit der Bismarck am Unternehmen "Rheinübung" beteiligt, wurde aber nach dem siegreichen Gefecht mit dem britischen Schlachtkreuzer Hood in der Nacht 24./25.5. zu selbständigem Operieren entlassen, entging so den britischen Verfolgern und lief wegen Maschinenschadens am 1.6.41 in Brest ein.

    Schwerer Kreuzer "Prinz Eugen"

    Hier mehrfach Ziel britischer Luftangriffe, konnte die Prinz Eugen am 12.2.42 beim Kanaldurchbruch in Sicherheit gebracht werden. Beim anschließenden Marsch nach Norwegen erhielt sie am 23.2.42 schwere Torpedotreffer vom britischen U-Boot Trident und wurde nach Reparatur im Mai 43 dem Ausbildungsverband in der Ostsee zugeteilt, aus dem immer wieder Kampfgruppen zur Unterstützung der Operationen des Heeres im Küstenbereich der Ostfront gebildet wurden. Bei Kriegsende befand sich die Prinz Eugen in Norwegen, wurde am 14.12.45 an die USA abgeliefert und im Bikiniatoll als Testobjekt für Kernwaffenversuche verwendet; 17.12.46 gekentert.