Princeton

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    amerikanischer Flugzeugträger, 18.10.42 Stapellauf, 25.2.43 in Dienst gestellt, 11 000 t, 33 Knoten, 189,9 m lang, 21,8 m breit, bis 1569 Mann Besatzung; Bewaffnung: 56 Rohr Flak, 45 Flugzeuge. Den ersten größeren Einsatz erlebte die Princeton beim Trägerraid der "Fast Carrier Task Force 50" unter Konteradmiral Pownall am 18./19.9.43 gegen Tarawa. Während der Eroberung von Bougainville folgte weitere Angriffe der Princeton-Maschinen auf japanische Flugfelder, und auch bei den US-Landungen auf den Gilbertinseln im November 43 kämpfte die Princeton im Verband der Task Force 50 unter Pownall. Ihre Flugzeuge bereiteten dann die Landung auf Kwajalein vor (Februar 44), griffen im April 44 Ziele auf Palau und anderen Inseln an und bombardierten Hollandia. Es folgten Trägerraids gegen die Marianen und die Vulcaninseln (Juni 44), Luftangriffe auf Mindanao (September 44), Formosa und Luzon (Oktober 44). Mit der Task Group 38.3. (Sherman) nahm die Princeton an den Kämpfen im Leytegolf teil, wo sie am 24.10.44 frühmorgens vom einzigen durchgebrochenen japanischen Flugzeug einen schweren Bombentreffer erhielt. Ausgedehnte Brände zwangen zur Aufgabe des Schiffes, bei dessen Evakuierung der längsseits gegangene Kreuzer Birmingham durch Explosionen auf der Princeton beschädigt wurde.