Peenemünder Pfeilgeschoss

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    (PPG), 1944 in der Heeresversuchsanstalt entwickelte Munition für 31-cm-Geschütze, offiziell Sprenggranate 4861. Das 2,012 m lange Peenemünder Pfeilgeschoss hatte ein Kaliber von 12 cm, besaß im hinteren Teil einen Führungsring und zur Stabilisierung ein Vierflächenleitwerk am Heck. 136 kg schwer bei 25 kg Sprengstoff, erreichte das Peenemünder Pfeilgeschoss mit einer Treibladung von 248 kg eine Mündungsgeschwindigkeit von 1420 m/s und fast 150 km Schussweite. Bei Rohraustritt wurden die Führungsteile abgeworfen, sodass die Granate im Flug nur noch 112 kg wog. Es wurden nur 2 Rohre fertig, aus denen das Peenemünder Pfeilgeschoss verschossen werden konnte.