Otto Lasch

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Lasch, am 1.8.42 zum Generalmajor ernannt, war seit 27.9.42 als Kommandeur der 217. Infanteriedivision an der Ostfront eingesetzt. Seit 1.4.43 Generalleutnant, übernahm er am 20.11.43 die 349. Infanteriedivision, wurde am 1.9.44 Kommandierender General des LXIV. AK und am 1.11.44 Kommandant der Festung Königsberg, die er lange gegen große sowjetische Übermacht hielt, ehe er am 9.4.45 die Waffen strecken musste. Hitler ließ ihn daraufhin wegen "Feigheit vor dem Feind" in Abwesenheit zum Tod verurteilen und seine Familie in Sippenhaft nehmen. Ende Oktober 55 kehrte Lasch aus sowjetischer Gefangenschaft zurück.

    Ritterkreuz (17.7.41) mit Eichenlaub (10.9.44).