North Carolina

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    amerikanisches Schlachtschiff, 13.6.40 Stapellauf, 9.4.41 in Dienst gestellt, 35 000 t, 21 Knoten, 221,1 m lang, 32,9 m breit, 1880 Mann Besatzung; Bewaffnung: 9x40,6 cm, 20x12,7 cm, 116 kleinere Rohre. Gleich beim ersten größeren Kampfeinsatz bei den östlichen Salomonen erhielt die North Carolina am 15.9.42 einen Torpedotreffer vom japanischen U-Boot I-19 und musste zur Instandsetzung nach Pearl Harbor. Es folgten Deckungsaufgaben bei Landungsoperationen gegen Guadalcanal (Januar/Februar 43), Neugeorgien (Juli 43), die Gilbertinseln (November 43), Kwajalein (Februar 44), Hollandia (April 44), Saipan (Juni 44). Zur Vorbereitung von Landungen auf Luzon nahm die North Carolina im Rahmen der Task Force 38 (Cain), Group 3 (Sherman) an der Beschießung von Landzielen teil (Dezember 44/Januar 45) und wurde danach mit der Task Group 58.4 (Radford) gegen Iwo Jima angesetzt (Februar 45). Während der Kämpfe um Okinawa wurde sie am 6.4.45 irrtümlich von eigener Heeresartillerie beschossen und erlitt leichte Schäden, konnte aber weiter an der Schlussoffensive gegen die japanischen Hauptinseln teilnehmen. 27.6.47 außer Dienst gestellt, August 61 dem Staat North Carolina übereignet und auf dem Cape Fear River als Denkmal und Museum festgelegt.