Molch

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutsches Einmann-U-Boot, Frühjahr 44 entwickelt, 11 t, 10,83 m lang, aufgetaucht 4,3 Knoten, unter Wasser 5 Knoten. Wie mit den anderen Kleinkampfmitteln versuchte die deutsche Kriegsmarine mit dem Molch bei absoluter alliierter Luftherrschaft eine Unterwasserwaffe mit hohem Überraschungseffekt zu schaffen. Das mit zwei 53,3-cm-Torpedos an seitlichen Leitschienen ausgerüstete Kleinst-U-Boot konnte 50 m tief tauchen und etwa 50 Stunden im Einsatz bleiben. In italienischen Gewässern und vor der niederländisch-belgischen Küste eingesetzt, vermochten die insgesamt 363 Molch jedoch keine nennenswerten Erfolge zu erzielen.