Metaxas-Linie

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Panzersperren der Metaxas-Linie in Nordgriechenland

    nach dem griechischen Staatschef benannter Befestigungsgürtel längs der Grenze zu Bulgarien in Ostmakedonien und in Thrakien. Beginnend im Belesgebirge, erstreckte sich die Metaxas-Linie über rund 200 km nach Osten den Nestos entlang bis zur Mündung. Die im Allgemeinen nur schwach bewaffneten Befestigungen, teils Bunker und Unterstände, teils bloße Feldstellungen, waren nur im Bereich Rupelpass/Struma gut ausgebaut, konnten aber dem Angriff der deutschen 12. Armee (List) seit 6.4.41 beim Balkanfeldzug nicht lange standhalten. Schon am nächsten Tag wurde die Metaxas-Linie stellenweise durchbrochen, das XVIII. AK (Böhme) stieß weit ins Hinterland vor, die 2. Panzerdivision (Veiel) rückte am 9.4. in Saloniki ein, sodass die griechische Ostmakedonienarmee (Bakopoulos) von den Hauptkräften abgeschnitten war und kapitulieren musste.