Maximilian Freiherr von Weichs

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutscher Generalfeldmarschall (1. 2. 43)

    geboren: 12. November 1881 Dessau gestorben: 27. September 1954 Gut Rösberg bei Bonn


    1902 Eintritt ins Heer, 1.4.33 Generalmajor, 1.4.35 Generalleutnant, 1.10.36 General der Artillerie. Weichs wurde am 1.10.37 Kommandierender General des XIII. AK, mit dem er in Polen kämpfte, und am 20.10.39 Oberbefehlshaber der 2. Armee im Verband der Heeresgruppe A (v. Rundstedt), mit der er am Angriff im Westen beteiligt war. Weichs führte dann seine Armee im Balkanfeldzug (April 41) und zu Beginn des Kriegs gegen die UdSSR. Für die deutsche Sommeroffensive "Blau" bildete er eine nach ihm benannte Armeegruppe, ehe er am 15.7.42 v. Bock als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B ablöste.

    Nach den Niederlagen im Osten ernannte Hitler Weichs am 26.8.43 zum Oberbefehlshaber Südost und der Heeresgruppe F, die er bis zur Auflösung am 25.3.45 befehligte. Eine Verwendung als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Weichsel scheiterte am Misstrauen Hitlers dem praktizierenden Katholiken Weichs gegenüber. Am 2.5.45 in amerikanische Gefangenschaft geraten, wurde Weichs im Prozess gegen die Südostgeneräle angeklagt, aber wegen seines schlechten Gesundheitszustands noch vor Eröffnung des Verfahrens gegen ihn am 3.11.48 freigelassen.

    Ritterkreuz (29.6.40) mit Eichenlaub (5.2.45).