Lufttorpedo

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    von Flugzeugen abzuwerfende Schwimmwaffe. Da die deutsche Kriegsmarine nicht über eigene Luftstreitkräfte verfügte, war bei Kriegsbeginn die Entwicklung eines Lufttorpedos erst in den Anfängen. Die Luftwaffe zog Bomben gegen Schiffsziele vor, und erst spät wurde begriffen, dass man sich damit vieler Möglichkeiten beraubte. Seit Ende 41 wurde die Entwicklung vorangetrieben durch Berufung eines "Bevollmächtigten für die Lufttorpedowaffe". Von Bombern (He 111, Ju 88 u.a.) wurden nun in wachsender Zahl Torpedos eingesetzt, die bei einer Reichweite von 3300 m bis zu 33 Knoten liefen. Weiterentwicklungen (Walterantrieb, Horchtorpedo) kamen nicht mehr zum Einsatz.