Ludwig Crüwell

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutscher General

    geboren: 20. März 1892 in Dortmund gestorben: 25. September 1958 in Dortmund


    6.3.11 Eintritt ins Heer, nach dem 1. Weltkrieg Übernahme in die Reichswehr, 1.5.22 Rittmeister, Dienst u.a. im Stab der 2. Kavalleriedivision (Breslau) und als Chef der Ausbildungseskadron im 12. (Sächsisches) Reiterregiment in Großenhain, 1.4.34 Oberstleutnant. Crüwell wurde am 1.2.38 zum Kommandeur des Panzerregiments 6 (Neuruppin) ernannt, am 1.3.38 zum Oberst befördert und am gleichen Tag als Abteilungschef in den Generalstab des Heeres versetzt. Am 1.11.39 übernahm er das Amt des Oberquartiermeisters der 16. Armee und erhielt einen Monat später die Ernennung zum Generalmajor. Nach Teilnahme am Frankreichfeldzug wurde Crüwell Kommandeur der neu gebildeten 11. Panzerdivision, mit der er am 6.4.41 in Serbien einrückte und am 12.4.41 Belgrad eroberte. Mit Beförderung zum Generalleutnant übernahm er am 1.9.41 das Kommando über das Deutsche Afrikakorps. Am 26.5.42 führte Crüwell den Stoß der deutsch-italienischen Truppen im Norden gegen die Ghasala-Stellung der britischen 8. Armee, während Rommel im Süden Richtung Bir Hacheim angriff. Drei Tage später geriet Crüwell bei einer Notlandung mit einem Fieseler Storch in britische Gefangenschaft, was zunächst zu alliierten Falschmeldungen über eine Gefangennahme Rommels führte.

    Ritterkreuz (14.5.41) mit Eichenlaub (1.9.41).