Kubanbrückenkopf

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    von der deutschen 17. Armee (Ruoff, später Jaenecke) vom 31.1. bis 9.10.43 gehaltene Stellung auf der Taman-Halbinsel am Ostufer des Schwarzen/Asowschen Meers, durch die Straße von Kertsch von der Krim getrennt. In den Kubanbrückenkopf zogen sich Teile der deutschen Heeresgruppe A (v. Kleist) zurück, nachdem der Vorstoß zum Kaukasus gescheitert war. Trotz wiederholter, mit überlegenen Kräften geführter sowjetischer Angriffe hielt der Kubanbrückenkopf, sodass im September/Oktober 43 noch 239 669 Soldaten, 16 311 Verwundete, 27 456 Zivilisten sowie 115 477 t Wehrmachtsgut (v.a. Munition), 21 230 Kraftfahrzeuge, 74 Panzer, 1815 Geschütze und 74 657 Pferde auf die Krim überführt werden konnten. Transportmaschinen flogen außerdem 15 661 Mann aus.