Krimschild

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    mit Verordnung Hitlers vom 25.7.42 gestiftetes Kampfabzeichen der Wehrmacht, zu tragen am linken Oberarm aller Uniformen des Staats und der Partei (2 cm über der Hakenkreuzbinde). Der Krimschild (Reichsadler mit Hakenkreuz und Krim-Karte sowie Jahreszahlen 1941 und 1942) wurde verliehen für die Teilnahme an einer der acht Hauptschlachten auf der Krim vom 21.9.41 bis zum 4.7.42 (Einnahme von Sewastopol), für Verwundung oder mindestens dreimonatigen Einsatz auf diesem Kriegsschauplatz. In Gold erhielten den Krimschild der rumänische Marschall Antonescu sowie Generalfeldmarschall v. Manstein, nach dessen Angaben insgesamt 200 000 bis 300 000 Krimschilder ausgegeben wurden.