Kriegsverdienstkreuz

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    (Orden des Kriegsverdienstkreuzes), mit Verordnung vom 18.10.39 gestiftete Auszeichnung in je 2 Stufen mit und ohne Schwerter. Das Kriegsverdienstkreuz war vorgesehen "für Verdienste, die keine Würdigung durch das Eiserne Kreuz finden können", und zwar in Schwertversion "bei Einsatz unter feindlicher Waffenwirkung" (v.a. also Bombenkrieg), ohne Schwerter "bei sonstigen Kriegsaufgaben". Im Verlauf des Kriegs wurde die Abstufung erweitert, sodass es schließlich gab: Kriegsverdienstkreuz-Medaille, Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse, am Band zu tragen, Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse als Steckkreuz, Ritterkreuz (19.8.40, etwa 230 Träger) und Goldenes Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes (8.7.44, nur 2 Verleihungen am 20.4.45: Obermeister der Firma Rheinmetall Franz Hahne und Hauptdienststellenleiter im Rüstungsministerium Karl Otto Saur). Das in allen Stufen wie das EK zu tragende Kriegverdienstkreuz wurde bei Heer und Waffen-SS in ca. 2,85 Millionen Exemplaren verliehen. Hinzu kam eine nicht mehr zu ermittelnde Zahl von Trägern und Trägerinnen aus Bürokratie, Partei und ihren Gliederungen, RAD, O.T., Industrie und Landwirtschaft.