Kriegskrokodil

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    von Ingenieur Gottfried Feder entworfener Schwimmpanzer aus Eisenbeton, 27 m lang, 6 m breit, 3,5 m hoch für 200 Soldaten. Das Kriegskrokodil sollte durch Schiffsschrauben unter Wasser angetrieben werden, bei Landberührung aber auf 4 Paar Raupenketten umschalten. Von Heer und Seekriegsleitung prinzipiell befürwortet, machte jedoch das Marineamt Bedenken geltend, die v.a. die Belastbarkeit der 100 m² großen Betonflanken des amphibischen Panzers bei Seegang betrafen. Eigens für das Unternehmen "Seelöwe" zur Invasion Englands entworfen, verschwand das Kriegskrokodil-Projekt nach Verzicht auf die Landung in den Schubladen.