Kleinkampfmittelabzeichen

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Bezeichnung für am 30.11.44 gestiftete Auszeichnung für Angehörige der Kriegsmarine, die sich beim Einsatz von Kleinkampfmitteln wie Ein- oder Zweimann-Torpedos bzw. Tauchfahrzeugen, Sprengbooten, Kleinst-U-Booten oder Amphibienfahrzeugen hervorgetan hatten. Das Kleinkampfmittelabzeichen wurde als Bewährungs- und als Kampfabzeichen in 7 Stufen verliehen: gestickter Sägefisch, Sägefisch im Tauwerk ohne Schwerter, mit 1, 2 oder 3 Schwertern, als Spange in Bronze, Silber oder Gold. Das gestickte Kleinkampfmittelabzeichen wurde auf dem rechten Oberarm, die Spange über der Ordensschnalle getragen. Das Kleinkampfmittelabzeichen zeigte als einziges Kampfabzeichen kein Hakenkreuz.