Karl Pfeffer-Wildenbruch

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    1907 zum Heer, nach dem 1. Weltkrieg als Hauptmann zur Sicherheitspolizei, 1928-30 Inspekteur der Gendarmerie in Chile, 1.4.36 Kommandeur des II. Bataillons des Infanterieregiments 81, 1.8.36 wieder zur Schutzpolizei und Beförderung zum Generalmajor der Ordnungspolizei und Generalinspekteur der Polizeischulen. Pfeffer-Wildenbruch trat am 12.3.39 als Oberführer in die SS ein und diente im Stab des Reichsführers SS, 20.4.39 SS-Brigadeführer. Vom 1.10.39 bis zum 10.11.40 führte er die SS-Polizei-Division und wurde in dieser Dienststellung am 20.4.40 zum SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei befördert. Pfeffer-Wildenbruch war vom 27.9.43 bis zum 11.6.44 Kommandierender General des VI. AK der SS und wurde am 30.8.44 mit der Führung der Geschäfte des Befehlshabers der Waffen-SS in Ungarn beauftragt, wo er seit Anfang Dezember 44 das IX. Gebirgskorps der SS befehligte, mit dem er am 12.2.45 in sowjetische Gefangenschaft geriet; 1955 Rückkehr.

    Ritterkreuz (27.12.44) mit Eichenlaub (4.2.45).