Joachim Schepke

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    1930 zur Reichsmarine. Schepke erhielt im Oktober 38 das Kommando über U 3, mit dem er in den ersten Kriegsmonaten in der Nordsee und vor Norwegen erfolgreich operierte. Er übernahm dann U 19, das mit der Gruppe 6 am Unternehmen  "Weserübung" teilnahm, und im Mai 40 U 100. Schepke, von Dönitz als "Draufgänger" bezeichnet, versenkte insgesamt 39 Schiffe mit 159 130 BRT, ehe er beim Kampf (u.a. gemeinsam mit U 99 unter Kretschmer) gegen den britischen Konvoi HX 12 nordwestlich des Nordkanals zwischen Irland und Schottland am 17.3.41 vom britischen Zerstörer Vanoc gerammt und versenkt wurde. Nur 6 Mann der Besatzung von U 100 wurden gerettet und gingen in Gefangenschaft.

    Ritterkreuz (24.9.40) mit Eichenlaub (20.12.40).