Iowa (Bundesstaat)

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    amerikanisches Schlachtschiff, 27.8.42 Stapellauf, 22.2.43 in Dienst gestellt, 45 000 t, 33 Knoten, 208,5 m lang, 32,2, m breit, bis 1350 Mann Besatzung; Bewaffnung: 9x40,6 cm, 20x12,7 cm, 80x4-cm-Flak. Eine der ersten Aufgaben der Iowa war der sichere Transport von US-Präsident Roosevelt mit seinem Stab am 12.11.43 nach Oran in Algerien, von wo die Reise per Flugzeug nach Kairo zum Treffen mit Churchill weiterging. Das Schlachtschiff wurde danach in den Pazifik verlegt und kam, kommandiert von Konteradmiral Hustvedt, bei der Operation "Flintlock" (29.1.-6.2.44) zum ersten Kampfeinsatz gegen japanische Stützpunkte auf den Marianen. Bei einem weiteren Einsatz gegen die Marshallinseln erhielt es von japanischer Küstenartillerie zwei 12-cm-Treffer. Danach fuhr die Iowa vorwiegend Sicherung bei Trägerraids, unterstützte amphibische Operationen durch ihre weitreichende schwere Schiffsartillerie und nahm u.a. am 19./20.6.44 an der See-Luft-Schlacht in der Philippinensee und im Oktober/November 44 an den Schlachten im Leytegolf teil. Vom 15.1. bis 19.3.45 wurde die Iowa überholt und operierte danach gegen Okinawa und im Juli 45 mit der US Task Force 38 (Halsey) gegen Landziele in Japan, u.a. Beschießung von Industrieanlagen. Ende August 45 gehörte sie zur 3. US-Flotte, die zur Unterzeichnung der Kapitulation Japans in die Sagamibucht vor Jokohama einlief. Erneute Verwendung im Koreakrieg (1950-53), 24.2.58 außer Dienst gestellt.