Insterburg

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    ostpreußische Stadt im Regierungsbezirk Gumbinnen mit 48 700 Einwohnern (1940), im Juli/August 44 mehrfach Ziel alliierter Bombenangriffe, 22./23.1.45 von der sowjetischen 5. Armee (Krylow) und Teilen der 11. Gardearmee (Galitzki) gegen schwache Kräfte der 349. Volksgrenadierdivision genommen. In Insterburg richtete die Rote Armee gegen Kriegsende die Gefangenenhospitäler 6357 und 6493 ein, in denen 1945/46 täglich durchschnittlich 50 bis 60 deutsche Soldaten starben; die Sterblichkeit verringerte sich im Lauf des Jahres 1946 allmählich auf 10 Fälle pro Tag und sank dann weiter ab. In Insterburg waren außerdem folgende Gefangenenarbeitsbataillone stationiert: 445/370, 445/398, 445/448, 445/482 und 445/491. Sie unterstanden der Lagergruppe 7445 Georgenburg.