Horia Sima

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    rumänischer Politiker

    geboren: 3. Juli 1906 Mandra bei Fagaras (Transsilvanien) gestorben: 25. Mai 1993 Nürnberg


    Sima war seit 1938 Führer der faschistischen Eisernen Garde, nach deren Verbot 1938 er bis 1940 ins Exil ging. Nach Rückkehr und Umbenennung seiner Garde in "Rumänische Legionärsbewegung" war Sima 1940/41 stellvertretender Ministerpräsident unter Antonescu, scheiterte aber mit einem Putschversuch und musste fliehen. In Deutschland danach in einem KZ interniert, durfte Sima nach der Besetzung Rumäniens durch die Rote Armee im Herbst 44 in Wien eine Exilregierung von deutschen Gnaden bilden. 22.2.46 in Bukarest in Abwesenheit zum Tod verurteilt.