Hermann Hoth

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Eintritt ins Heer 27.2.04, in der Reichswehr 1.10.34 Generalmajor und in der Wehrmacht 1.10.36 Generalleutnant, 1.11.38 General der Infanterie. Hoth wurde am 1.10.38 Kommandierender General des XV. AK und nahm mit ihm am Polen- und am Frankreichfeldzug teil. Das Korps wurde am 16.11.40 zur Panzergruppe 3 erweitert und beim Angriff auf die Sowjetunion eingesetzt. Am 5.10.41 wurde Hoth Oberbefehlshaber der 17. Armee und am 1.6.42 der 4. Panzerarmee, mit der er vom 12.-23.12.42 vergeblich versuchte, die in Stalingrad eingeschlossene 6. Armee zu entsetzen ("Wintergewitter"). Bei den Kämpfen in der Ukraine im Herbst 43 wurde Hoths Armee am 3.11. vom Gegner durchbrochen, sodass es nicht gelang, Kiew zu halten. Hitler enthob Hoth daraufhin am 10.12. seines Postens und gab ihm erst im April 45 wieder ein, allerdings bedeutungsloses, Kommando als "Befehlshaber Erzgebirge". Im OKW-Prozess wurde Hoth zu 15 Jahren Haft verurteilt, 1954 jedoch begnadigt und aus Landsberg entlassen.

    Ritterkreuz (27.10.39) mit Eichenlaub (17.7.41) und Schwertern (15.9.43).