Henning von Tresckow

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutscher Generalmajor (30. 1. 44) und Widerstandskämpfer

    geboren: 10. Januar 1901 Magdeburg gestorben: 21. Juli 1944 bei Bialystok (Weißrussland)


    Kriegsfreiwilliger, 1924 zur Reichswehr, spätestens seit 1938 Gegner des Nationalsozialismus und aktiv im Militärischen Widerstand. Tresckow war bei Kriegsbeginn Chef des Stabes der 221. Infanteriedivision und bekleidete die gleiche Funktion später u.a. bei der Heeresgruppe Mitte in Russland, wo er sich vergeblich bemühte, den Oberbefehlshaber v. Kluge für einen Putsch gegen Hitler zu gewinnen. Immerhin verriet ihn dieser nicht, sodass Tresckow am 13.3.43 ein Sprengstoffattentat auf Hitler organisieren konnte, das aber wegen Versagens des Zeitzünders scheiterte. Seit 20.11.43 Chef des Generalstabs der 2. Armee, förderte er die Staatsstreichpläne Stauffenbergs und nahm sich nach deren Scheitern (misslungenes Attentat am 20.7.44) in einem Waldstück das Leben.