Hans Speidel

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutscher General

    geboren: 28. Oktober 1897 in Metzingen gestorben: 28. November 1984 in Bad Honnef

    Erwin Rommel und Hans Speidel (rechts) an der Invasionsfront 1944

    1914 Eintritt ins Heer, Studium der Volkswirtschaft und der Geschichte, 1936 OKH-Abteilung Fremde Heere West. Speidel, der gute Beziehungen zu den führenden Mitgliedern des Militär. Widerstands pflegte, war im Krieg Stabschef bei verschiedenen Großverbänden, seit 14.4.44 bei der Heeresgruppe B (Rommel) in Frankreich. Nach Scheitern des Attentats vom 20.7.44 am 5.9.44 verhaftet, konnte er seine Beteiligung an der Verschwörung erfolgreich verschleiern, entging so dem Todesurteil und wurde bei Kriegsende aus der Haft befreit. Berater beim Aufbau der Bundeswehr, 1957-63 erster Oberbefehlshaber der NATO-Landstreitkräfte Mitteleuropa.

    Ritterkreuz (15.4.44).