Half-track

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Halbkettenfahrzeug der US-Army, Prototyp T14 auf der Basis des französischen Mannschaftstransporters Citroën-Kégresse. Der Half-Track wurde im September 40 vom amerikanischen Heer als Zugmaschine für die Artillerie und Schützenpanzer eingeführt, eine Anfangsserie lief seit Mai 41 vom Band. Dank seines kräftigen 12-Zylinder-Reihenmotors von 127, später 147 PS, erreichte das geländegängige Mehrzweckfahrzeug maximal 72 km/h und bewährte sich mit unterschiedlichen Aufbauten bei vielfältigen taktischen Aufgaben, u.a. als Träger für Granatwerfer, Pak-Wagen, Selbstfahrlafette, Flaksicherungsfahrzeug mit 12,7-mm-Vierlings-MG. Von der Normandie bis zur Elbe, aber auch in Fernost und Italien prägten die Half-Track das Bild der alliierten Militärkolonnen; auch bei den Briten fanden mehrere tausend Half-Track Verwendung. Wehrmachtbeurteilung von Beutestücken: "brauchbares Fahrzeug, einfach in der Bedienung." Insgesamt wurden 41 169 Exemplare gebaut; eine besonders häufige Version des Half-Track war der 10-t-Standardschützenpanzer M3A2 für 13 Mann einschließlich Fahrer: 6,32 m lang, 2,22 m breit 2,26 m hoch, bis 12 mm Panzerung, Bewaffnung: 1x12,7-mm- und 2x7,62-mm-MG sowie Infanteriewaffen, selbstdichtende Benzintanks, bis 346 km Fahrbereich; zahlreiche weitere Ausführungen.