Gotha

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Bezeichnung für die Flugzeuge der Gothaer Waggonfabrik AG, Gotha; wurde im 1. Weltkrieg durch ihre Großflugzeuge bekannt; 1934 Wiederaufnahme des Flugzeugbaus mit dem Schuldoppeldecker Go 145. Bis Ende 43 wurden annähernd 10 000 Stück an die Luftwaffe geliefert, da der hölzerne Zweisitzer in großer Zahl bei den so genannten Störstaffeln und späteren Nachtschlachtgruppen (NSGr.) im Osten flog. Unter der Typenabkürzung Go 242 produzierte das Kasseler Zweigwerk seit 1941 einen taktischen Transportsegler für 2,4 t Nutzlast oder 21 Soldaten. Insgesamt wurden 1528 Stück hergestellt, davon entfielen 133 Exemplare auf die Version Go 244 mit zwei Sternmotoren, die sich allerdings nicht bewährte.