Georg-Hans Reinhardt

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Eintritt ins Heer 25.3.07, in der Reichswehr am 1.2.34 Oberst und in der Wehrmacht am 1.4.37 Generalmajor. Reinhardt nahm als Kommandeur der 4. Panzerdivision (Würzburg) am Polenfeldzug teil und wurde danach am 1.10.39 zum Generalleutnant ernannt. Im Frankreichfeldzug führte er als Kommandierender General das XXXXI. Panzerkorps, das er am 15.2.40 übernommen hatte. Nach der Beförderung zum General der Panzertruppe wurde Reinhardt am 5.10.41 Oberbfehlshaber der 3. Panzerarmee an der Ostfront (zunächst Panzergruppe 3) und am 16.8.44 der nach der sowjetischen Sommeroffensive geschwächten Heeresgruppe Mitte. Von Hitler für die Preisgabe Ostpreußens im Januar 45 mitverantwortlich gemacht, wurde Reinhardt am 26.1.45 abgelöst und durch Generaloberst Rendulic ersetzt. Im OKW-Prozess in Nürnberg wurde Reinhardt am 28.10.48 zu 15 Jahren Haft verurteilt, am 27.2.52 aber begnadigt und entlassen.

    Ritterkreuz (27.10.39) mit Eichenlaub (12.2.43) und Schwertern (26.5.44).