General von Steuben

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutscher Frachter, 14 660 BRT, im Krieg v.a. zum Transport von Verwundeten eingesetzt. Die General von Steuben lief am 9.2.45 mit rund 3000 Flüchtlingen und Verwundeten, die vor der anrückenden Roten Armee nach Westen gebracht werden sollten, aus dem Hafen Pillau (Ostpreußen) aus. In der folgenden Nacht wurde sie gegen 1 Uhr in der Höhe der Stolper Bank torpediert, fast an derselben Stelle wie die Wilhelm Gustloff und vom selben sowjetischen U-Boot S 13 (Kapitän Marinesko). Nur 300 Menschen wurden gerettet.