Gaskammern

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern errichtete oder umgebaute Gebäude zur Tötung von Menschen mittels Gas. Gaskammern wurden v.a. im Rahmen der Judenverfolgung verwendet, wobei die Tötung anfänglich durch Auspuffgase, dann vor allem durch das Blausäurepräparat Zyklon B erfolgte, das durch Gitterschächte in die Gaskammern geworfen und bei der Luftberührung als Gas frei wurde. Die Opfer erlitten innerhalb weniger Minuten eine Art Erstickungstod.