Günther Korten

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Eintritt ins Heer 1914, in der Reichswehr 1934 Luftwaffenmajor, in der Wehrmacht 1.4.39 Oberst, 19.7.40 Generalmajor, 1.8.42 Generalleutnant, 30.1.43 General der Flieger. Korten war bei Kriegsausbruch Chef des Generalstabs beim Kommandierenden General der Luftwaffe in Österreich (Ostmark) und übernahm nach dem Frankreichfeldzug die gleiche Position bei der Luftflotte 3, mit der er an der Luftschlacht um England teilnahm. Beim Angriff auf die Sowjetunion war er Chef des Generalstabs der Luftflotte 4, führte seit 1.10.42 das Luftwaffenkommando Don und seit Juni 43 in Vertretung als Oberbefehlshaber die Luftflotte 1 im Osten. Nach dem Selbstmord von Generaloberst Jeschonnek wurde Korten Chef des Generalstabs der Luftwaffe. Er erlag den Verletzungen, die er beim Attentat auf Hitler am 20. Juli 44 erlitten hatte.

    Ritterkreuz (3.5.41).