Friedrich Schulz

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Eintritt ins Heer 19.9.14, in der Wehrmacht 1.2.39 Oberstleutnant, 1.1.41 Oberst, 1.7.42 Generalmajor, 1.7.43 Generalleutnant. Seit 1.10.37 arbeitete Schulz im OKW und wurde am 20.4.40 Chef des Generalstabs des XXXIII. AK, mit dem er am Frankreichfeldzug und bei der Heeresgruppe Mitte am Angriff auf die Sowjetunion teilnahm. Als Chef des Generalstabs fungierte er seit 12.5.42 bei der 11. Armee im Süden der Ostfront und seit 27.11.42 bei der Heeresgruppe Don (12.2.43 in Süd umbenannt). Am 1.5.43 wurde Schulz Kommandeur der 28. Jägerdivision im Raum Leningrad, führte seit 1.12.43 das III. Panzerkorps bei der 8. Armee im Süden der Ost-Front, seit 8.2.44 das LIX. AK und seit 22.3.44 als Kommandierender General das XXXXVI. Panzerkorps bei der Heeresgruppe Süd. Schulz übernahm danach am 25.7.44 den Oberbefehl über die 17. Armee, mit der er im Januar 45 das oberschlesische Industriegebiet verteidigte. Letztes Kommando war seit 2.4.45 der Oberbefehl über die Heeresgruppe G im Südabschnitt der Westfront.

    Ritterkreuz (9.4.42) mit Eichenlaub (20.3.44) und Schwertern (5.3.45).