Freya

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutsches Funkortungsgerät, seit 1934 entwickelt. Freya arbeitete auf 2,40-m-Welle und wurde als Frühwarnanlage mit einer Reichweite von 120-150 km eingesetzt. Mit seiner Gitterantenne ("Matratze") konnte es Entfernung und Kurs, nicht aber die Höhe anfliegender Maschinen orten. Beim ersten erfolgreichen Einsatz meldete ein Freya-Gerät am 18.12.39 den Anmarsch eines Verbandes britischer Wellington-Bomber über der Deutschen Bucht. In Verbindung mit dem Funkmessgerät Würzburg diente Freya - und die Weiterentwicklungen Jagdschloß, Wassermann, Mammut - bei der Nachtjagd über Deutschland.