Flottenkriegsabzeichen

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    am 30.4.41 zum Gedenken an das Unternehmen "Weserübung" gestiftete Auszeichnung für Besatzungen der schweren Überwassereinheiten. Entscheidend für die Verleihung war entweder die Dauer des Dienstes auf Kreuzern oder Schlachtschiffen bei Feindfahrten oder der besondere Erfolg dieser Fahrten. Diese Definition wurde schließlich so ausgeweitet, dass nahezu alle Besatzungsmitglieder das Flottenkriegsabzeichen erhielten. Es zeigte die Bugansicht eines Schlachtschiffs im doppelten Eichenlaubkranz unter Reichsadler mit Hakenkreuz, zu tragen auf der linken Brustseite. Den Alliierten fiel bei Kriegsende ein Flottenkriegsabzeichen mit Brillanten in die Hände, über dessen Verleihung nichts bekannt ist.