Erwin von Witzleben

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutscher Generalfeldmarschall und Widerstandskämpfer

    geboren: 4. Dezember 1881 in Breslau gestorben: 8. August 1944 in Berlin-Plötzensee


    1.2.34 Generalmajor und Oberbefehlshaber im Wehrkreis III, 1.12.34 Generalleutnant, 1.10.36 General der Infanterie.

    Witzleben war im Polenfeldzug Oberbefehlshaber der deutschen 1. Armee und wurde am 1.11.39 zum Generaloberst befördert. Er führte seinen Verband auch im Westen, wurde am 26.10.40 Oberbefehlshaber der Heeresgruppe D in Frankreich und am 1.5.41 Oberbefehlshaber West.

    Schon seit 1936 aktiv im Militärischen Widerstand, wurde Witzleben am 21.3.42 auf Verdächtigungen hin von Hitler in den Ruhestand verabschiedet. Trotz religiöser Bedenken rang er sich zur Zustimmung zum Attentat Stauffenbergs durch und sollte nach dessen Gelingen Oberbefehlshaber der Wehrmacht werden. Nach Scheitern des Umsturzversuchs am 20.7.44 wurde Witzleben am nächsten Tag verhaftet und am 8.8.44 zum Tod verurteilt.

    Ritterkreuz (24.6.40).