Erwin Jaenecke

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutscher General

    geboren: 22. 1890 Freren gestorben: 3. 1960 Köln


    27.3.11 Eintritt ins Heer, in der Reichswehr am 1.4.34 Oberst. Jaenecke war seit 10.11.38 Chef des Stabes beim Inspekteur der Festungen, ging als Oberquartiermeister bei der 8. Armee in den Polenfeldzug und war danach seit 1.11.39 als Generalmajor bei Oberost in Polen. Vom 1.5.40 bis zum 31.1.42 war er Oberquartiermeister in Belgien, Paris und, seit 1.11.41 Generalleutnant beim Oberbefehlshaber West. Es folgten Kommandos an der Ostfront: 1.2.42 Kommandeur der 389. Infanteriedivisionen, 1.11.42 bis 22.1.43 Kommandierender General des IV. AK (1.12.42 Beförderung zum General der Pioniere), 1.4.43 Kommandierender General des LXXXII. AK und seit 1.6.43 Oberbefehlshaber der 17. Armee im Kaukasus und schließlich auf der Krim. Jaenecke legte am 29.4.44 Hitler eindringlich nahe, Sewastopol zu räumen und seiner abgeschnittenen Armee die Rückführung zu ermöglichen. Er wurde daraufhin abgelöst und am 31.1.45 endgültig verabschiedet. Vom 11.6.45 bis 13.10.55 blieb Jaenecke in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.

    Ritterkreuz (9.10.42).