Erdkampfabzeichen der Luftwaffe

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    am 31.3.42 von Göring gestiftete Auszeichnung für Angehörige der Luftwaffe "für ausgezeichnete Kampfleistungen in Erdkämpfen", d.h. für erfolgreiche Teilnahme an Sturmangriffen oder Nahkämpfen an mindestens 3 Tagen. Das Erdkampfabzeichen sollte die zunehmende Verwicklung der Luftwaffe in den Landkrieg würdigen und wurde am 10. 11.44 abgestuft durch Nennung der anrechnungsfähigen Einsätze (bis zu 100 und mehr). Abzeichen mit diesen Angaben wurden allerdings nicht mehr verliehen. Das Erdkampfabzeichen der Luftwaffe zeigte in einem ovalen Eichenlaubkranz den Luftwaffenadler mit Hakenkreuz in einer Wolke, aus der ein Blitz niederzuckt. Trageweise: linke Brustseite.