Ehrenblatt des Deutschen Heeres

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    am 22.7.41 gestiftete Auszeichnung durch Namensnennung in einer Anlage des Heeresverordnungsblatts, zurückgehend auf eine Verfügung des Heeresoberbefehlshabers Brauchitsch vom 27.4.40 über Namensnennung im Wehrmachtbericht. Mit Verordnung vom 30.1.44 wurde als sichtbares Zeichen der Nennung im Ehrenblatt des deutschen Heeres die Ehrenblattspange für Angehörige des Heeres und der Waffen-SS geschaffen, die mindestens schon das Eiserne Kreuz I erhalten hatten. Diese Spange wurde im Knopfloch von Bluse und Rock getragen. Das Ehrenblatt des Deutschen Heeres wurde mindestens bis Februar 45 verliehen, insgesam rund 5000-mal.

    Auch die Luftwaffe schuf mit Verordnung Görings vom 5.7.44 ein Ehrenblatt des Deutschen Heeres und eine Ehrenblattspange für bereits ausgezeichnete Soldaten, deren erneute "einmalige außergewöhnliche Tapferkeitstat" aber nicht zur Verleihung der nächsthöheren Auszeichnung ausreichte.