Eduard Dietl

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutscher Generaloberst

    geboren: 21. Juli 1890 in Bad Aibling gestorben: 23. Juni 1944 bei Hartberg, Steiermark

    Eintritt ins Heer 1.10.09, in der Reichswehr 1.1.35 Oberst und in der Wehrmacht 1.4.38 Generalmajor. Mit seiner 3. Gebirgsdivision wurde Dietl im Polenfeldzug bei der Heeresgruppe Süd eingesetzt und kämpfte beim Unternehmen "Weserübung" im April/Mai 40 im Raum Narvik. Zuvor am 1.4.40 zum Generalleutnant befördert, führte er seit 14.6.40 das Gebirgskorps Norwegen, mit dem er am 22.6.41 als General der Gebirgstruppe (19.7.40) in die Sowjetunion Richtung Murmansk vorstieß. Aus dem Korps wurde am 15.1.42 die 20. (Lappland- oder) Gebirgsarmee, deren Oberbefehlshaber Dietl bis zu seinem Tod blieb. Dietl war als humorvoll-menschlicher Truppenführer beliebt und trotz früher Begegnung mit Hitler (1921) und nationalsozialistischen Sympathien eigentlich unpolitisch.

    Ritterkreuz (9.5.40) mit (dem 1. verliehenen) Eichenlaub (19.7.40) und Schwertern (23.6.44).