Eberhard von Mackensen

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Eintritt ins Heer 1.10.08, in der Reichswehr 1.9.34 Oberst und in der Wehrmacht 1.5.39 Generalmajor, 1.1.40 Generalleutnant, 1.8.40 General der Kavallerie. Mackensen war seit 1.5.39 Chef des Generalstabs des Gruppenkommandos 5 (Wien) und übernahm bei Kriegsausbruch die gleiche Position bei der 14. Armee, die am 13.10.39 in 12. Armee umbenannt und in den Westen verlegt wurde. Mit dem III. AK (später III. Panzerkorps), das er seit 15.1.41 als Kommandierender General führte, nahm Mackensen bei der Heeresgruppe Süd am Angriff auf die Sowjetunion teil und wurde am 22.1.42 Oberbefehlshaber der 1. Panzerarmee im Kaukasus. Folgenreich wurde seine Versetzung nach Italien am 5.11.43 als Oberbefehlshaber der 14. Armee. Zum einen führte sie am 6.7.44 zur Absetzung durch Hitler wegen Differenzen in der Lagebeurteilung, zum anderen zur Verwicklung in das Massaker in den Ardeatinischen Höhlen am 23.3.44. Ein britisches Militärgericht in Rom verurteilte Mackensen deswegen im Juli 47 zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe, die im Gnadenweg auf 25 Jahre Haft herabgesetzt wurde. Im Oktober 52 wurde Mackensen vorzeitig entlassen.

    Ritterkreuz (27.7.41) mit Eichenlaub (26.5.42).